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Freundlichkeit

 

Freundlichkeit und unbedingte Wertschätzung sind Grundbedingungen für erfolgreiches Lernen und für soziales und persönliches Wachstum. Ich glaube, dass sie auch Voraussetzung für wirtschaftliche Prosperität sind. Man muss jedoch Nutzen und Kosten im Bereich des sozialen Miteinanders und des persönlichen Wachstums in die Gesamtbilanz einbeziehen.
Für erfolgreiches Coaching und Managing ist dieser Zusammenhang inzwischen vielfach nachgewiesen worden, unter anderem auch in der Google-Studie „Oxygen“.

Dennoch stellt sich das in der allgemeinen Wahrnehmung und in der öffentlichen Diskussion ganz anders dar. dort herrscht der Eindruck vor, dass Rücksichtslosigkeit und die Wahrung eigener Interessen die erfolgreichsten und vorherrschenden Strategien seien. Ich halte das für einen weit verbreiteten Wahrnehmungs-Fehler, eine Täuschung. Ganz aktuell (2020) hat dazu der niederländische Historiker Rutger Bregman ausfuhrlich gearbeitet. Er kommt zu dem Ergebnis, dass nicht die Stärksten in der Menschheitsgeschichte überlebt haben, sondern die Freundlichsten!

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Unbedingte zugewandte Akzeptanz

„Wir können uns nicht ändern, wir können uns nicht von dem fort entwickeln, was wir sind, bis wir wirklich akzeptieren, was wir sind. Dann scheint sich die Veränderung fast unbemerkt einzustellen. “

„Je mehr ich eine Beziehung frei von Urteilen und Bewertungen halten kann, desto mehr kann die andere Person den Punkt erreichen, an dem sie erkennt, dass der Ort der Bewertung, das Zentrum der Verantwortung, in ihr selbst liegt.“

Zwei Zitate aus Carl R. Rogers, On Becoming a Person

Freundlichkeit siegt!

Wenn man die Geschichte des Lebens betrachtet und jene großen Sprünge, die zum Erfolg einer Spezies beigetragen haben, dann lassen sie sich alle mit verstärkter Kooperation erklären.

Zitat aus dem Zeit-Interview mit dem Verhaltensforscher Brian Hare, Autor des Buches „The Survival of the Friendliest“